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1. Mai-Tour 2008
Flo & SashNachdem wir das Fahrrad an den Samstagen zuvor fitgemacht hatten sollte es am 1. Mai um 13 Uhr losgehen. Dominik und ich trafen uns schon etwas früher um noch ein paar Details zu verbessern. Spontan entschlossen wir uns noch ein altes Autoradio und ein paar Boxen zu installieren um ein bisschen Unterhaltung auf unserer Tour zu haben. Nach und nach trudelten auch unsere Mitstreiter ein. 

Nachdem auch Eckie da war gings endlich los, allerdings konnten wir nicht direkt das erste Fest ansteuern sondern mussten noch eine Tour durch Vimbuch machen. Der Praktikant brauchte noch Geld, Eckerle Zigaretten und Sash hatte die Jackyflasche zu Hause vergessen. Nachdem das alles erledigt war konnte es endlich losgehen und schon kam die erste Herausforderung, die Steigung in der Fritz-Hönigstrasse, die wir mit Ach und Krach meisterten (wahrscheinlich war daran der noch zu niedrige Alkoholpegel der Fahrer schuld).

Erster Stopp der Tour war beim Ott in Oberweier, der sich allerdings trotz mehrfacher Aufforderung durchs Megaphon nicht aus dem Haus traute. Vielleicht war er auch gar nicht da. Also musste es ohne die Schnapsprobe weitergehen, wir hatten es ja Gott sei Dank nicht weit zum Pfadfinderhock. Da war es ziemlich voll, wir kriegten keinen Sitzplatz und mit unserer Bierbestellung hat es auch nicht so recht geklappt, spontan entschlossen wir uns deshalb nach Breithurst weiterzufahren. Dominik machte auf dem Weg dorthin andere Radfahrer mit seinem Megaphon auf unsere Überbreite aufmerksam: „Liebe Verkehrsteilnehmer, es nähert sich ein Fahrzeug mit Überbreite. Bitte halten sie sich äusserst rechts! Danke!“.

In Breithurst mussten wir erstmal unseren Hunger (das Zwiebelfleisch ist nur zu empfehlen) und Durst stillen. Andere nutzen die Pause für ein Schläfchen. Nachdem wir ein paar Bier getrunken hatten ging es weiter nach Moos. Die Autobahnbrücke war Dank der ersten Jackycola auch kein Problem mehr. Zwischen Unzhurst und Moos war es an der Zeit für ein Gruppenfoto, irgendjemand rief „Bremsen“. Allerdings hörte darauf keiner, nur Sash dachte sich: „Sei kein Frosch“ und legte eine Vollbremsung hin. Doch leider bringt so eine Vollbremsung herzlich wenig wenn alle anderen weitertreten. Und so verabschiedete sich Sash’s Reifen mit einem lauten Knall. Nun war guter Rat teuer, wie sollte es weitergehen. Wir waren in diesem Jahr zwar gut mit Werkzeug und Ersatzschläuchen ausgestattet, an Ersatzreifen mangelte es doch. Spontan erklärte ich mich bereit den Rest der Fahrt auf dem Anhänger zu verbringen, während Sash auf meinen Platz wechselte.

In Moos angekommen trafen wir erst mal ein paar EX-Schlorbe, Oläffel, Meier Ralf und Guschdl, die hoffentlich mal wieder an einer Tour mit uns teilnehmen. Das Fest war sehr gut besucht und nachdem wir endlich einen Platz gefunden hatten wurde es noch recht lustig. Jörg machte sich dann wieder auf den Weg zurück in die Schweiz, wodurch ich bei der Weiterfahrt den Anhänger verlassen und wieder treten musste. Nächstes Ziel der Tour war Oberbruch, auf dem Weg dorthin trafen wir noch unseren Emu mit Familie und den Sandhaas (der nächstes Jahr am 1. Mai hoffentlich wieder sein Hoffest veranstaltet).

Noch einer Weile in Oberbruch kam irgendjemand noch auf die Idee nach Schwarzach zu fahren, dort trafen wir Horst, Justin und noch ein paar Greffner Waldmännle. Es war noch viel los und ganz lustig, nur zu Essen gabs nix mehr. Nachdem wir dort ein paar Bier getrunken hatten machten wir uns auf den Heimweg. Aber wir hatten mal wieder ein paar Verluste zu beklagen, Dominik klinkte sich aus und Eckie war endgültig Offline. Also hiess es zu dritt nochmal richtig zu strampeln, aber Nein nicht auf direktem Weg nach Hause sondern nochmal nach Oberbruch. Dort war aber nun gar nix mehr los und wir entschlossen uns endgültig den Heimweg anzutreten. Sash sprang in der Seimelstrasse ab und der Praktikant und ich brachten das Rad nach Hause. Nach einem kurzen Abstecher in den DönerMax, bei dem wir noch türkische Schimpfwörter lernten gings dann endlich ins Bett.

Alles in allem ein gelungener 1. Mai mit einem neuen Streckenrekord.

Euer Freddes

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