|
Nach verschiedenen Auftritten wie Fasnachtseröffnung etc. ging die Kampagne am 20.01.01 so richtig los, da hatten wir nämlich unseren ersten Auftritt im neuen Jahr in Obersasbach bei den Waldhexen. Unser Auftritt war für den Anfang schon recht gut allerdings war die Stimmung in der Halle nicht gerade der Brüller, dafür machten wir später als wir wieder zurück waren im Schlorbedorf noch ne gute Party.
Nach einigen Runden Bier wurden mehrere Schlorbe von sprichwörtlichen Bierhunger gequält und so kam es das sich 2 freiwillige Schlorbe aufmachten um nach Achern ins MC Donalds zu fahren um für die Schlorbefamilie etwas zu beißen zu besorgen. Als schließlich die 12-15 Maximenüs + die 2 Schlorbe zurückkamen konnte das große Fressen beginnen, einige waren so ausgehungert das im Eifer des Gefechts auch schon einmal etwas Senf oder Curry-Sauce durch die Gegend spritzte und dem gegenüber am Kittel oder sonst wo klebte, doch das tat der Party keinen Abbruch im Gegenteil .... Eine Woche später war es dann schon wieder soweit, Nachtumzug und Brauchtumsabend der Sondbachschlorbe. Das bedeutete wie immer viel Arbeit und Organisationsaufwand zumal dieses Jahr zum ersten mal auf dem Parkplatz der Tullahalle zusätzlich ein Zelt aufgestellt wurde um die vielen Narren und Fasnächtler wenigstens einigermaßen unterzubringen. Letztendlich lief alles wieder wie gewohnt ziemlich glatt über die Bühne und es war echt ne Riesenparty in der Halle, in der Bar und im Zelt, das einzige Problem war eigentlich nur dass es trotz zusätzlichem Zelt zu Beginn doch ziemlich überfüllt war und der eine oder andere etwa länger auf seine Wurst oder sein Zäpfel warten mußte. Nächstes Wochende verbrachten wir in Rheinbischofsheim und bei den Laufer Burgfalken, hat beides auch riesig Spass gemacht, vor allem kam es in Lauf mal wieder zu einem unserer legendären Kabinenfeste.
Am Samstag den 10.2. steuerte unser Schlorbebusfahrer Christoph den Schlorbebus in Richtung Schwabenland, genauergesagt nach Lützenhardt. Im Vorfeld kündigten wir schon groß auf der Homepage der Lützenhardter unser Kommen an, mit Sprüchen wie z.B. :"Hurra, Hurra die Badener sind da!" oder "Wir werden euch zeigen wie man richtig feiert !" und, und, und. Dies war im nachhinein doch keine so gute Idee obwohl wir mit Sicherheit sagen können dass niemals ein böser Gedanke dahinter stand, sondern wir wollten einfach dort nur ne gute Party machen, welches wir dann auch taten. Im Barzelt war zwar ne Riesenstimmung, doch die die Stimmung veranstalteten waren in der Hauptsache Sondbachschlorbe und das wurde dann gewissen Personen aus Lützenhardt doch zuviel. Die Folge war das es zu Überreaktionen und heftigen Wortgefechten kam und Gott sei Dank zu keiner Schlägerei oder ähnlichem, dennoch war natürlich die Party zu Ende und wir waren froh als wieder alle heil im Bus waren. Das war mit Sicherheit der erste und letzte Auftritt den wir in Lützenhardt hatten, dennoch sollte es ein paar Wochen später nochmals zu einem Aufeinandertreffen kommen beim Umzug in Bühl. Traditionell spielten wir wieder an beiden Kappensitzungen des Feurio in Vimbi und auch schon genauso traditionell unser Auftritt beim Penneball im Kurhaus in Baden-Baden.
Der schmutzige Donnerstag 2001 war mit Sicherheit der beste den wir überhaupt je erlebt haben. Nachdem wir wie jedes Jahr in aller Frühe die Kinder vom Kindergarten mit musikalischen Klängen bis zur Grundschule in Vimbuch begleitet hatten, wußten wir nicht so recht wie es weitergehen sollte. Einige wollten noch nach Bühl andere nach Hause und fahren wollte natürlich auch niemand, deshalb diskutierten wir hin und her und letztendlich beschlossen ein paar mit dem Linienbus nach Bühl zu fahren. Also vorgelatscht bis zum Rathaus um festzustellen dass der nächste Bus erst in einer Stunde fährt, diese Zeit nutzten wir noch optimal aus indem wir das Rathaus stürmten um die Vorräte die eigentlich für nachmittags bestimmt waren teilweise plünderten. Nach und nach trudelten dann fast alle Schlorbe ein und so stand fast der gesamte Verein eine Stunde später komplett mit Häs, Instrumenten, Masken, Trommeln,... an der Bushaltestelle als der Bus kam. Der Busfahrer war natürlich schon sehr überrascht und reagierte darauf echt cool indem er allen Schlorben ne Freifahrt spendierte, welches wir im durch ständige Guggenmusik von Vimbi bis Bühl auch gebührend dankten. Wir waren dann noch den ganzen Tag unterwegs und hatten jede Menge Spass und trotzdem waren noch alle fit als wir am Abend in Kehl einen super Auftritt hatten und dazu noch ne geile Bühnenshow ablieferten. Am besagten schmutzigen Donnerstag kauften sich Jack und Schnuf im Deichmann zwei kleine Stoffhunde die sie zum Spaß auf ihren Baseballmützen befestigten und genau das wurde ihnen drei Tage später fast zum Verhängnis. Wir wußten das die Narrenzunft Lützenhardt sich immer vor dem Bühler Umzug in der Tiefgarage des Wolbers in Bühl traf und da es ja zuvor einigen Ärger gab wollten wir zu fünft, unter anderem Jack und Schnuf, dorthin um gemütlich ein Bier zu trinken und das Ganze zu vergessen. Doch das ging dann genau nach hinten los, wir hatten echt Glück das wir nicht verprügelt wurden 5 Schlorbe gegen 40 oder mehr Lützenhardter. Der Grund dafür war einfach, Lützenhardt wird etwas verschrieen als Ort indem früher Katzen gefressen wurden, und die Lützenhardter dachten das die Hunde auf den Mützen keine Hunde sondern Katzen waren und wir sie damit nur provozieren wollten. Wir haben nach mehrern Erklärungsversuchen dann doch lieber das Weite gesucht denn irgendwie wurde es immer brenzliger, soviel zum Thema Lützenhardt.
Abschließend möchte ich noch den Fasnachtsdienstag erwähnen an dem wir mit unsern Freunden aus dem Greffener Wald (Greffner Waldmännle) noch ne Riesenparty in unserem Probelokal feierten, Bilder dazu gibt es unter Pictures und dann hat es auch wirklich gereicht .......
|