Bericht Kampagne 1997/1998 |
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Am 1. Februar 98 stellten wir unseren zweiten Narrenbaum. Was ein Jahr zuvor noch eine kleine vereinsinterne Aktion war, wuchs in diesem Jahr zu einem richtigen Megaevent an. Unser Schriftschlorbe hatte einige Fasnachtsvereine für unser Narrenbaumstellen eingeladen um der Veranstaltung einen etwas größeren Rahmen zu verleihen. Die große Resonanz von sage und schreibe 29 Zusagen hätte allerdings keiner von uns erwartet.
Deshalb entschlossen wir uns nach vielen Überlegungen im Rahmen des Narrenbaumstellens noch einen Nachtumzug mit anschließendem Brauchtumsabend in der Tullahalle zu veranstalten. Die Veranstaltung die Vimbuch in dieser Art noch nie erlebt hatte wurde sogleich ein voller Erfolg. Nach Einbruch der Dunkelheit standen die Zuschauer dicht gedrängt an Vimbuchs Straßen und verfolgten das Spektakel mit weit über 500 Aktiven. Das Licht der Fackelträger trug zum dämonischen Erscheinungsbild der Masken- und Hästräger bei und die auch sehr zahlreichen Hexen hatten ihren Spaß dabei ausgiebig Konfetti in die Menge zu schmeißen. Als dann alle in der Vimbucher Tullahalle angekommen waren platzte diese zu Beginn wirklich aus allen Nähten und wir hatten alle Hände voll zu tun alle durstigen und hungrigen Mäuler zu stopfen. Nach anfänglichen Engpässen kam dann der Brauchtumsabend mit Guggenmusik, Gardentänzen usw. so richtig ins Rollen und ich denke alle kamen wirklich auf ihre Kosten. Die Sondbachschlorbetour 1997/98 führte uns in dieser Kampagne wieder zu neuen noch von uns noch unbekannten fasnachtlichen Hochburgen, z.B. hatten wir viel Spaß bei unserer Überraschungstour. Wir fuhren einfach mit dem Bus drauflos und fuhren durch einige Ortschaften. Unser erster Halt war in Halberstung dort fand eine Prunksitzung in der Halle statt, später kamen wir dann zufällig bei einer Veranstaltung in Nußbach vorbei, an der wir auch auftraten um dann die Halle, die brechend voll war, in ein richtiges Tollhaus zu verwandeln. Natürlich ist das nicht bei jedem unserer Auftritte der Fall, aber solche Auftritte braucht man halt als Guggenmusiker. Denn wir haben uns letztendlich zusammengefunden um viel Spaß zu haben, aus dem Alltagstrott auszubrechen und nicht um Trübsal zu blasen.
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