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| Hohen Bekanntheitsgrad erworben
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29.05.2006 / Acher- und Bühler Bote |
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| Kategorie: Verein |
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| Die „Sondbachschlorbe“ beteiligen sich in Vimbuch auch außerhalb der Fasnacht
Bühl-Vimbuch (jure). Aus der regionalen Fastnacht sind sie nicht mehr wegzudenken: Die „Vimbier Sondbachschlorbe“ haben sich als Stimmungsmacher bei Fasnachtsbällen und als Organisatoren einer der größten Nachtumzüge im Badischen einen Namen gemacht. „Wir sind bekannt“, resümierte der Vorsitzende Matthias Friedmann bei der Hauptversammlung. Damit haben die „Sondbachschlorbe“ ihr Ziel, sich im Fasnachtsmetier zu etablieren, erreicht. Der „Oberschlorbe“ regte daher bei den Mitgliedern an, über die weitere Entwicklung des Vereins nachzudenken. An den bisherigen Aktivitäten will der Vorsitzende grundsätzlich festhalten. Intensivieren möchte Matthias Friedmann die Bemühungen um die Vereinsgemeinschaft. Gerade im Sommer gelte es nach Möglichkeiten gemeinsamer Unternehmungen zu suchen. Eine Reihe von Vorschlägen dafür hatte der neue „Sportschlorbe“ Jürgen Lienhart parat, der von verschiedenen Turniereinladungen berichtete. „Wie die Zukunft unseres Vereins aussieht, liegt an jedem einzelnen“, hofft Friedmann auf eine rege Resonanz auch außerhalb der Kampagne. Wie prall der fastnachtliche Terminkalender gefüllt ist, zeigte der Bericht des Schriftschlorben Markus Friedmann, der von unzähligen Auftritten Schnappschüsse präsentierte und Besuche bei befreundeten Vereinen Revue passieren ließ. Oftmals absolvierten die Guggenmusiker mehrere Auftritte an einem Tag. Die eigenen Höhepunkte bilanzierte Sascha Frey vom Festausschuss. So übernehmen die Schlorben das Stellen des Narrenbaumes auf dem Vimbucher Rathausplatz und eröffnen mit dem Nachtumzug das fastnachtliche Treiben in ihrem Heimatort. 1 500 Hästräger nahmen am diesjährigen neunten Umzug teil. Mit der Umrahmung der Feurio-Kappensitzungen sowie der eigenen internen Schlorbesitzung wurde die Saison abgerundet. Erwartet werden die Bläser und Trommler stets auch am Schmutzigen Donnerstag von den Kindergarten- und Schulkindern. Mit einem Partyzelt und Livemusik beteiligte sich der Verein am Dorfhock. Von einer nahezu ausgeglichenen Kassenlage konnte Kassier Thomas Riebel den Mitgliedern berichten, der von Kassenprüfer Heiko Nufer ein großes Lob für seine saubere Arbeit erhielt. „Aus dem Vimbucher Vereinsleben seid ihr nicht mehr wegzudenken“, bedankte sich Ortsvorsteher Wolfgang Regenold für das vielfältige Engagement der Schlorben im Ort. Eine Lösung zur Zufriedenheit von Veranstalter und Anwohne müsse für den zehnten Nachtumzug gefunden werden, erklärte er. Die unliebsamen Begleiterscheinungen des alljährlich einige tausend Menschen anlockenden Umzugs, bereiten auch den Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Bei den Wahlen wurde der komplette Vorstand in den Ämtern bestätigt: Matthias Friedmann bleibt für weitere zwei Jahre Oberschlorbe, als Stellvertreter fungiert weiter Jochen Denu. Das Vertrauen erhielten zudem: Kassier Thomas Riebel, Schriftführer Markus Friedmann, Festausschuss Felix Flum, Sascha Frey und Dominic Dürr sowie die Kassenprüfer Heiko Nufer und Timo Huck. Eine Reihe von aktiven Mitgliedern wurde für ihr erstes närrisches Jubiläum ausgezeichnet. Seit elf Jahren halten Frank Lorenz, Patrik Arnold, Stefan Deißler, Thomas Riebel, Tobias Trautmann, Felix Flum, Dominic Dürr, Jürgen Lienhart, Joachim Kietz, Dieter Serr, Heiko Nufer, Jochen Denu und Matthias Friedmann dem Verein die Treue. Alle Geehrten erhielten die mit einem „Schlorbe“ originell gestaltete Ehrentafel des Vereins.
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