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Nachtumzug fand große Resonanz  
14.01.2008 / Acher- und Bühler Bote  
Kategorie: Nachtumzug
   

Gut 1 600 Hästräger aus 73 Zünften eröffnen in Vimbuch die Fasnachtskampagne


Bühl-Vimbuch (rock). Gut 1 600 Hästräger aus insgesamt 73 Zünften machten Vimbuch am Wochenende zu einer Hochburg der Narretei. Mit dem Nachtumzug, einem der größten in der Region, starteten die Fastnachter in Vimbuch in die heiße Phase der fünften Jahreszeit.
Groß war nicht nur die Teilnehmerzahl, auch die Zuschauer waren in großer Zahl gekommen und standen entlang der Umzugsstrecke vielerorts gleich in mehreren Reihen entlang der Straßen.
Veranstalter des Nachtumzug war in gewohnter Manier der Fastnachtsverein „Sondbachschlorben", der in diesem Jahr übrigens bereits zum elften Mal zu diesem Spektakel einlud. Dass der Umzug schon zu einer festen Größe im närrischen Veranstaltungskalender geworden ist, bewies auch diesmal wieder eindrucksvoll die große Resonanz.
Aus dem gesamten badischen Raum, der Pfalz und aus Württemberg und nicht zuletzt auch aus der Schweiz, von wo zwei Guggemusik-Gruppen angereist waren, kamen die Mitwirkenden, die sich zu einem stattlichen Lindwurm formierten und mit ihren Beiträgen für abendliche Kurzweil sorgten.
Gardemächen, Hexen, Teufel, Dämonen, Geister, Musikanten und weitere närrische Gesellen bereicherten das Geschehen. Natürlich durften beim Zug durch die Vimbucher Straße am Kirchplatz vorbei hin zur Tullahalle die üblichen Zutaten einer gelungenen Straßen-fastnacht nicht fehlen.
Gleich säckeweise hatte so manche Gruppierung beispielsweise Konfetti mitgebracht und geizte nicht beim Austeilen - vorzugsweise auf die Häupter der Zuschauer.
Bewundert wurden vom Publikum vor allem die fantasievoll gestalteten Häs und Masken der Umzugsteilnehmer. In ihren selbst gefertigten Kostümen gaben diese ein schmuckes Bild ab und lenkten die Blicke auf sich. Gut informiert wurden die Besucher durch das Team der Sondbachschlorbe beziehungsweise deren Sprecher.
Diese informierten entlang der Umzugsstrecke per Lautsprecher über die Teilnehmer und wussten viel Wissenswertes über Herkunft und Geschichte der einzelnen Gruppierungen zu erzählen. Auch nach dem Umzug nahm das närrische Treiben in den Vimbucher Straßen seinen Fortgang. So waren mehrere Versorgungsstände aufgebaut, um die Gäste unter anderem mit Glühwein und anderen wärmenden Getränken zu versorgen.
In der Tullahalle, dem Ziel des Umzugs, hatten die Fastnachter ebenfalls noch lange ihren Spaß und stimmten sich bereits auf die nächsten närrischen Termine der dieses Mal kurzen Kampagne ein.
 
 
 

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